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„Läge der Müll direkt vor unserer Haustür, würden wir anders handeln“

Greenpeace Magazin Ausgabe 6.18

„Läge der Müll direkt vor unserer Haustür, würden wir anders handeln“

Text: Benjamin von Brackel Illustration: Laura Breiling

Die meisten Menschen empfinden Umweltprobleme wie Plastikmüll oder den Klimawandel als Bedrohung. Ihr Verhalten ändern sie deshalb aber nicht. Warum nicht? Ein Gespräch mit der Umweltpsychologin Katharina Beyerl

Frau Beyerl, seien Sie ehrlich: Wann haben Sie Ihren letzten Coffee to go getrunken?
Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern, weil ich tatsächlich versuche, Plastik und Einweggeschirr soweit es geht zu vermeiden. Wahrscheinlich auf einer Dienstreise.

Sie handeln so, wie Ihr Gewissen es Ihnen vorgibt. Warum ist das bei vielen Menschen anders?
In der Psychologie sprechen wir von der Einstellungs-Verhaltens-Lücke. Zwar ist Umweltschutz vielen wichtig, aber im Alltag handeln sie wider besseres Wissen. Aus Gründen der Gewohnheit oder weil es praktischer ist.

Machen wir es uns zu einfach?
Jeder von uns steht Tag für Tag vor Dutzenden Entscheidungen – sei es im Supermarkt oder bei der Wahl des Verkehrsmittels. Diese Vielzahl und unsere von fossilen Ressourcen geprägte Infrastruktur erschweren ein konsequent nachhaltiges Verhalten.

Warum ist es so schwierig, sich richtig zu entscheiden? Wieso kapieren wir das nicht, wo es doch so offensichtlich ist? (...)

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