Fokus

Let's start
to change

Das Greenpeace Magazin startet rechtzeitig zur Bundestagswahl eine außergewöhnliche Online-Kampagne, die zum Umdenken anregen soll

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Let's start
to change

„Lucky Kids“ heißt der Kinderchor, der zum Einsingen des Songs ins Tonstudio gekommen ist. Und der Name passt. Glücklich und zufrieden sehen die Kinder nämlich aus während sie ihre Gesangsparts aufnehmen und auch die Tonlage des vorgetragenen Liedes ist unverkennbar fröhlich. Nur das, was sie singen, fällt irgendwie aus dem Rahmen. Sie singen:

 Es muss noch viel mehr Plastik her, da ist noch so viel Platz im Meer.
Let‘s fuck it up, let‘s fuck it up!
Panzer bauen ist lukrativ, irgendwo ist ja immer Krieg.
Let‘s fuck it up,  let‘s fuck it up!

Was hat es mit diesen Zeilen auf sich? Muss man sich etwa Sorgen machen, dass da eine ganze Generation von Fatalisten und Misanthropen heranwächst, die sich mit den Missständen dieser Welt arrangiert oder sogar angefreundet hat? Nein, muss man nicht. Im Gegenteil: Die Lucky Kids singen für die gute Sache, genauer: Für die neue Online-Kampagne des Greenpeace Magazins, die gerade rechtzeitig zur Bundestagswahl auf die vielen Probleme dieser Welt aufmerksam macht und zum Umdenken anregen möchte.

„Uns gefiel die Idee, diesen starken Kontrast zu erzeugen. Also auf der einen Seite die fröhlichen Kinder und der beschwingt-heitere Sound des Liedes, und auf der anderen Seite der mit drastischen Worten und harten Inhalten gespickte Text. Frei nach dem Motto: Gut gelaunt Richtung Untergang“, sagt Greenpeace Magazin-Chefredakteur Kurt Stukenberg und ist überzeugt, dass der Song inklusive des eigens dazu animierten Musikvideoclips für einen gewissen Wirbel im Netz sorgen wird. Das übergeordnete Ziel sei es, dass möglichst viele junge Leute den Clip auf einem ihrer Social-Media-Kanäle sehen und dann auf der begleitenden Kampagnenwebsite landen, auf der zahlreiche Hintergrundinformationen und Tipps rund um Themen wie Energie, Mobilität und Müllentsorgung aufbereitet sind.

„Die Aufmerksamkeit, die wir mit dem Song und dem dazugehörigen Videoclip erzeugen möchten, ist natürlich kein Selbstzweck“, erklärt Stukenberg, „vielmehr geht es uns darum, junge Menschen zu Veränderungen anzuregen und ihnen auf der Kampagnenwebsite konkrete Handlungsoptionen aufzuzeigen, mit denen sie den bestehenden Missständen jeden Tag aktiv entgegenwirken können.“

Zur Kampagnenwebsite und dem vollständigen Videoclip zum Song „Let‘s fuck it up - or let’s start to change“ geht es hier: www.letsfuckitup.de