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Globalisierung: Warum es ums große Ganze geht

Globalisierung: Warum es ums große Ganze geht

Massenhaft gehen die Menschen gegen Freihandelsabkommen auf die Straße, massenhaft strömen sie aber auch in die Filialen von global agierenden Konzernen wie H&M, Apple und Co. Wenn es um die Haltung zur Globalisierung geht, wird es schnell kompliziert. Gerade deshalb fragen wir in unserem aktuellen Heft: Wie verändert die Globalisierung den Globus? Wie können wir sie gestalten? Es geht ums große Ganze!

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Freitag, 16. Februar 2018

Daily Navigator: Experten schlagen Steu­er­gel­der für Die­sel­um­rüs­tung vor, Qualle in Australien und Tierqual im Schlacht­hof

heute können Sie im Navigator überprüfen, wie viel Entspannung Sie wirklich brauchen. Ist der aktuelle Stresslevel hoch, dann ab in den Wildlife-Garten. Wir haben prämierte Fotos eines Wettbewerbs im Angebot. Darüber hinaus geht es um eher wenig Erbauliches: So schauen wir beispielsweise weiter auf den Abgasskandal und erleben einen neuen Tierschutzskandal wegen mieser Bedingungen in einem Schlachthof.

Auf unserer eigenen Seite starten wir mit der neuen Artikelserie: „In Zeiten des Aufruhrs“. Darin betrachten wir die historische, gesellschaftliche und politische Diskussion um Atomwaffen. Zum Auftakt geht es darum, wie gefährlich die Weltlage gerade wirklich ist.

Und selbstverständlich hoffen wir darauf, dass wir uns am Montag wiederlesen. Bis dahin!

Das Team vom Navigator

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Abgasskandal: KBA entlastet BMW

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Im Abgasskandal gibt es gute Nachrichten für BMW, denn das Kraftfahrtbundesamt sieht bei den Münchnern keine Anhaltspunkte für Abgasmanipulationen. Die Emissionen hätten weder auf dem Prüfstand noch auf der Straße unter normalen Bedingungen Grund zur Beanstandung geliefert, teilte die Behörde laut Tagesschau mit.

Bericht, 3 Minuten Lesezeit
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Regierungsberater schlagen Steuergelder für Dieselumrüstung vor

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Diesel-Experten schlagen der Bundesregierung vor, die Nachrüstung von Dieselautos „ganz oder zu einem höchstmöglichen Anteil“ mit einer Förderung abzudecken. Das geht aus einem Entwurf eines Abschlussberichts eines Expertengremiums hervor, der den Kollegen der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Umweltschützer reagieren entsetzt, weil sie finden, dass damit die Öffentlichkeit für Versäumnisse der Autoindustrie einspringen muss.

Bericht, 4 Minuten Lesezeit
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Videos von Tierquälerei im Schlachthof aufgetaucht

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Wieder einmal sorgt ein Lebensmittelskandal für Schlagzeilen: Tierschützer haben Videos von einem Schlachthof in Tauberbischofsheim veröffentlicht, die zeigen, wie qualvoll dort die Tiere misshandelt werden. Unter anderem wird mit Stöckern auf sie eingeschlagen, berichtet bento mit Videos und sehr viel mehr Details.

Reportage, 6 Minuten Lesezeit
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Schadstoffe: Drinnen giftiger als draußen

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Partikel aus Parfüms und Reinigern verdrecken in vielen Wohnungen die Luft schlimmer als es draußen mancherorts Autoabgase tun. Schadstoffe in Innenräumen sind laut Umweltwissenschaftler Brian McDonald eine große Gefahr, berichtet Zeit Online.

Bericht, 3 Minuten Lesezeit
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Australische Giftqualle bedroht Tourismus

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In Australien gefährdet eine durch den Klimawandel immer häufiger vorkommende Giftqualle den Tourismus. Die Irukandji-Qualle ist kaum größer als ein Fingernagel, zählt aber zu den giftigsten Tieren der Welt. Vor der Fraser-Insel an Australiens Ostküste, einem der beliebtesten Reiseziele des Kontinents, ist nun ein zweites solches Tier ins Netz gegangen. Darüber berichtet die taz.

Bericht, 3 Minuten Lesezeit

Fotos am Freitag: Gartenfotografie des Jahres

Gönnen wir uns nach dieser turbulenten Woche zum Ausgleich etwas Ruhiges: die Sieger eines britischen Fotowettbewerbs zu den schönsten Gartenfotos.

Wer durch die Nominierten und Prämierten beim Guardian klickt, merkt beim Scrollen schnell, dass die gezeigten Gartenbilder zwar extrem unterschiedlich wirken, die Pflanzen aber dennoch alle natürlich gewachsen sind. Eine gute Entspannung zum Wochenende.

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Nachrichten

Serie: In Zeiten des Aufruhrs
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15.Feb 2018

Bröckelt das nukleare Tabu?

Bröckelt das nukleare Tabu?
Während die Sicherheitselite in München über das Comeback von Atomwaffen diskutiert, starten wir unsere Serie „In Zeiten des Aufruhrs“. Darin betrachten wir die historische, gesellschaftliche und politische Dimension von Atomwaffen. Das Auftaktstück fragt, wie kritisch die Weltlage derzeit ist – in Zeiten, in denen alle Atomstaaten ihre nuklearen Arsenale modernisieren.
energieeffizienz
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09.Feb 2018

Strom­aus­fäl­le vermeiden: Warum Deutsch­land Energie ef­fi­zi­en­ter einsetzen muss

Stromausfälle vermeiden: Warum Deutschland Energie effizienter einsetzen muss
Die Übertragungsnetzbetreiber prognostizieren in ihrem Bericht zur Leistungsbilanz, dass Deutschland 2020 im Extremfall seinen Strombedarf nicht mehr decken kann. Das ist ziemlich unwahrscheinlich, trotzdem wird es in Zukunft wichtig, den Strombedarf zu regulieren.
Samsung-Werbung
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13.Feb 2018

Kein smartes Phone

Kein smartes Phone
Samsung-Telefone stehen für Fortschritt und Lebensqualität. Doch seine Geräte fertigt der südkoreanische Konzern mit schmutzigem Kohle- und Atomstrom – das führt zu Rückschritten in der globalen Lebensqualität. Wir haben deshalb eine aktuelle Werbeanzeige überarbeitet.

Samsung-Telefone stehen für Fortschritt und Lebensqualität. Doch seine Geräte fertigt der südkoreanische Konzern mit schmutzigem Kohle- und Atomstrom – das führt zu Rückschritten in der globalen Lebensqualität. Wir haben deshalb eine aktuelle Werbeanzeige überarbeitet.

„Unbox your phone“, wirbt der Elektronikriese Samsung für sein aktuelles Smartphone-Modell Galaxy S8. Der Slogan bezieht sich auf den beinahe randlosen Bildschirm des Geräts. Auf Werbeanzeigen schwebt es deshalb unsichtbar vor einem Sternenzelt – das natürlich bei glasklarem Himmel fotografiert wurde. Tatsächlich aber lässt der Marktführer seine jährlich 400 Millionen „schlauen Telefone“ in Fabriken fertigen, die Strom aus besonders schmutzigen und gefährlichen Quellen beziehen, was oftmals zur Verdunkelung des Himmels in den smoggeplagten asiatischen Produktionsländern beiträgt. Das ist alles andere als intelligent.

Das Greenpeace Magazin greift das Thema auf, weil Samsung sich für die satirische Reihe „Keine Anzeige“ geradezu aufdrängt. Denn kürzlich veröffentlichte der Konzern eine bemerkenswerte Zahl: Laut dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht flossen im Jahr 2016 genau 181,77 Gigawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien in die Produktion seiner Geräte. Auf der deutschen Internetseite macht Samsung in meisterhafter Greenwashing-Manier vor, wie man einen traurigen Wert attraktiv erscheinen lässt. „Jetzt handeln für eine nachhaltige Zukunft mit weniger CO2“ titelt das Unternehmen unter dem Stichwort „Klimaveränderung“ und präsentiert dem ökologisch interessierten Verbraucher die besagte Zahl so:

Screenshot von der Samsung-Themenseite unter dem Stichwort „Klimaveränderung“

Wow, wird der flüchtige Betrachter denken, rasante Steigerung, schöne Torte. Doch weit aufschlussreicher als der fast bei Null beginnende Zuwachs der letzten Jahre ist es, die Zahl ins rechte Verhältnis zu setzen. Im Kleingedruckten des Nachhaltigkeitsberichts findet sich nämlich auch die Strommenge, die Samsung im Jahr 2016 insgesamt verbraucht hat: Beinahe 16.600 Gigawattstunden – die Hälfte des jährlichen Strombedarfs von Dänemark. Es stammte also gerade mal ein Prozent des Stroms in der Samsung-Produktion aus sauberen Quellen, während der große Rest durch fossile Energieträger bereitgestellt wurde, vor allem durch Kohle- und Atomkraftwerke. Für den User gut zu wissen: Laut Lebenszyklusanalysen entfallen bei Geräten wie Smartphones und Tablets rund drei Viertel der CO2-Emissionen auf die Herstellungsphase. Es hilft also nur sehr bedingt, die Akkus von Samsung-Telefonen mit Ökostrom aufzuladen – auch wenn das natürlich trotzdem eine gute Idee ist.

Bei den gerade im südkoreanischen in Pyeongchang laufenden Olymischen Winterspielen, die komplett mit erneuerbaren Energien versorgt werden sollen, tritt Samsung als Hauptsponsor auf. Im „Greener Electronics“-Ranking von Greenpeace landete der Konzern dagegen zuletzt abgeschlagen auf einem der hinteren Ränge. Während Apple, der große Konkurrent aus den USA, sich zum Einsatz von hundert Prozent sauberem Strom in der gesamten Lieferkette verpflichtet hat und die Umstellung konsequent vorantreibt, hat Samsung sich nur wachsweiche Klimaschutzziele gesetzt. Sie beziehen sich auf die sogenannte CO2-Intensität in der Produktion, doch weil diese ständig wächst, wachsen auch die Emissionen weiter dramatisch: um 10 bis 15 Prozent im Jahr.

Hier kommt also unsere Version der Galaxy-Anzeige:

„Keine Anzeige“ aus dem Greenpeace Magazin 2.18 Foto: Jung Taekyong/Greenpeace [M]

Wolfgang Hassenstein

In jedem Greenpeace Magazin zeigen wir auf der letzten Seite eine Fake-Werbeanzeige. Die neue Ausgabe 2.18 „Globalisierung“ erhalten Sie ab sofort im Warenhaus, ab dem 16. Februar am Kiosk oder ab 32,50 Euro im Abo. Sie können das Greenpeace Magazin auch in unserer digitalen Version lesen: mit allen Inhalten der Print-Ausgabe, optimiert für Tablet und Smartphone. Viel Inspiration beim Schmökern, Schauen und Ausprobieren!

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07.Feb 2018

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Im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Union bleiben die Maßnahmen für Umwelt- und Klimaschutz häufig unkonkret, Lichtblicke liegen im Detail. Dafür gibt es viel Kritik.
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