Fokus

Um­welt­zer­stö­rung
in der Kunst

Das Kunstfestival „Triennale der Photographie Hamburg“ greift die zentralen Fragen unserer Zeit auf: Wann ist die Belastungsgrenze für Natur und Gesellschaft erreicht? Was müssen wir ändern?

Fokus
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Um­welt­zer­stö­rung
in der Kunst

Das Kunstfestival „Triennale der Photographie Hamburg“ greift die zentralen Fragen unserer Zeit auf: Wann ist die Belastungsgrenze für Natur und Gesellschaft erreicht? Was müssen wir ändern?

Das diesjährige Ausstellungsmotto des Triennale-Festivals weist explizit auf Umweltzerstörung und ihre Folgen hin – und zeigt, wie politisch Kunst sein kann. Seit diesem Juni kreisen Fotografie-Ausstellungen, Künstlergespräche und Workshops um das Motto „Breaking Point. Searching for Change“ – im Zentrum steht die Frage, wie wir die Welt verändern können. Da es dabei vor allem um Fotografien und weniger um Worte geht, zeigen wir ausgewählte Werke aus verschiedenen Ausstellungen. Welchen Bezug ihre Werke zu Umweltfragen haben, erzählen die Kuratoren und Künstler selbst

 

Das Bild von Martin Errichiello und Filippo Menichetti ist Teil der Einführungsausstellung „Enter“ und spiegelt das Triennale-Motto „Breaking Point“ auf drastische Art und Weise wider
Das Bild von Martin Errichiello und Filippo Menichetti ist Teil der Einführungsausstellung „Enter“ und spiegelt das Triennale-Motto „Breaking Point“ auf drastische Art und Weise wider
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TEIL 1

Triennale-Kurator: „Wenn es um die Umwelt geht, brauchen wir ein radikales Umdenken“

Der Kurator des Fotofestivals, Krzysztof Candrowicz, erzählt im Interview, warum er glaubt, dass bei der Umweltzerstörung der Breaking Point erreicht ist – und wie Kunst beim Wandel helfen kann. Bilder und Text finden Sie hier

„Nur auf den ersten Blick schön“ seien ihre Bilder, sagt die Künstlerin Lisa Hoffmann. Wir zeigen ein Standbild ihrer Video-Installation „Some star dust matter“ aus dem Schwerpunkt „Escape“
„Nur auf den ersten Blick schön“ seien ihre Bilder, sagt die Künstlerin Lisa Hoffmann. Wir zeigen ein Standbild ihrer Video-Installation „Some star dust matter“ aus dem Schwerpunkt „Escape“
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TEIL 2

Kunst macht Politik, auch Umweltpolitik – so wie die Triennale-Ausstellungen Enter und Escape

Auf der „Triennale der Photographie Hamburg“ ist Ökologie eines der zentralen Themen. Wir zeigen an Werken der Einführungsausstellung „Enter“ und des Umweltschwerpunkts „Escape“, wie sich Fragen zu Natur und Nachhaltigkeit künstlerisch verarbeiten lassen. Bilder und Text finden Sie hier

Die gleichmäßigen, geometrischen Strukturen wiederholen sich in den Arbeiten von Jorge Taboada, der für die Ausstellung „Home“ mexikanische Vororte fotografiert hat
Die gleichmäßigen, geometrischen Strukturen wiederholen sich in den Arbeiten von Jorge Taboada, der für die Ausstellung „Home“ mexikanische Vororte fotografiert hat
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TEIL 3

Kunst auf die Straße bringen – das macht die Triennale-Ausstellung „Home“

Neben Ökologie spielen auch soziale Themen eine zentrale Rolle auf der „Triennale der Photographie Hamburg“. Die Ausstellung „Home“ zeigt ungewöhnliche Zugänge zum Gefühl des „Zuhauseseins“ – vom Wohnen in Massensiedlungen bis zum Leben auf der Straße. Bilder und Text finden Sie hier

 

 

Das Nachtleben in Cardiff wollte Maciej Dakowicz in seiner Serie „Cardiff After Dark“ festhalten, denn die Unberechenbarkeit und Craziness der Wochenendnächte hat ihn fasziniert
Das Nachtleben in Cardiff wollte Maciej Dakowicz in seiner Serie „Cardiff After Dark“ festhalten, denn die Unberechenbarkeit und Craziness der Wochenendnächte hat ihn fasziniert
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TEIL 4

Die Straße ist dreckig und divers – die Ausstellung „Space“ zeigt Konsumexzess und urbane Enge

Das Stadtleben als eins der schillerndsten Sujets innerhalb fotografischer Bildwelten: Die Triennale-Ausstellung „Space“ wagt den fotografischen Blick auf Anonymität und Enge, Schmutz und Verkehr, Konsum und Exzess. Bilder und Text finden Sie hier

Das Foto stammt aus einer Serie zum Nordirland-Konflikt, die Hanns-Jörg Anders 1969 für den „Stern“ aufgenommen hat. Das Bild wurde nie gedruckt, aber mit dem World Press Photo Award ausgezeichnet
Das Foto stammt aus einer Serie zum Nordirland-Konflikt, die Hanns-Jörg Anders 1969 für den „Stern“ aufgenommen hat. Das Bild wurde nie gedruckt, aber mit dem World Press Photo Award ausgezeichnet
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TEIL 5

Die nicht gezeigten Bilder – Auswahl und Zensur im Bildjournalismus

Drastische Gewaltszenen, sensible Sozialstudie oder die stillen Momente der Solidarität. Die „Delete“-Ausstellung auf der Triennale der Photographie erzählt, welche Bilder es in die Magazine geschafft haben – und welche unsichtbar blieben. Bilder und Text finden Sie hier