Gespeichert von luca.koning@gr… am Di., 18.02.2020 - 11:00
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„Je einfacher das nachhaltige Einkaufen wird, desto schneller kommt der Wandel.“
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Grünes Einkaufen muss sich rechnen, finden neun Schüler der 12. Klasse des Werner-Heisenberg-Gymnasiums im baden-württembergischen Weinheim. Schließlich hat sich herumgesprochen, dass Konsum einen großen Anteil an den CO2-Emissionen in Deutschland hat.

Deswegen arbeiten Timo Sattler und Theresa Dallinger seit mehr als einem Jahr mit ihren Mitschülern an einem Payback-System, das einen umweltbewussten Alltag belohnt. Wer Mehrwegtaschen verwendet, regionale Lebensmittel einkauft und öffentliche Verkehrsmittel nutzt, bekommt dafür Prämien – zum Beispiel Fahrradreparaturen oder Gutscheine für nachhaltige Produkte, die bislang von den teilnehmenden Unternehmen gestiftet werden. „Je attraktiver und einfacher das grüne Einkaufen wird, desto schneller kommt der Wandel“, sagt Theresa Dallinger.

Mit ihrer Idee bewarb die Gruppe sich beim Bundeswettbewerb „Young Economic Summit“, der die Teilnehmer mit Experten auf der ganzen Welt vernetzt – seitdem unterstützt sie ein Nachhaltigkeitsforscher der State University Arizona. Im September gewann das Team den ersten Preis und präsentierte „GreenPay“ im Wirtschaftsministerium in Berlin.

In mehrwöchigen Tests in Weinheimer Läden hatten die Schülerinnen und Schüler den regionalen Produkten grüne Punkte aufgeklebt. Der Absatz der gekennzeichneten Lebensmittel stieg enorm. „Viele Kunden begrüßen ein einfaches System, an dem sie sich orientieren können“, sagt Timo Sattler. Bald sollen die Punkte auch in einer App angezeigt werden, die Schüler arbeiten schon mit einem IT-Unternehmen an der Umsetzung. „Wir machen weiter, denn grüne Alternativen brauchen wir heute dringender denn je“, sagt Sattler.

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